Wie funktioniert es?

Prinzip der Infrarotheizung

Die Infrarotpaneele produzieren eben den Bereich der Infrarotstrahlung, der behagliche Wärme hervorruft, jedoch keine „schädlichen Strahlungsarten“ enthält!
Die INFRAROTHEIZUNG arbeitet nach dem Strahlungsprinzip. Die Energie wird zwischen der Wärmequelle und der Umgebung auf die Art und Weise übertragen, dass zunächst die sich im Raum befindlichen Gegenstände (auch Menschen) und Baukonstruktionen erwärmt werden, von denen dann nachfolgend die Luft erwärmt wird.
Im Unterschied dazu ist die herkömmliche Heizung eine Konvektionsheizung, bei der ein Heizkörper zunächst die Luft erwärmt. Die erwärmte Luft erwärmt dann schließlich die Gegenstände (auch Menschen) und Baukonstruktionen. Dabei kommt es immer zur Luftschichtung in vertikaler Richtung je nach Temperatur. Unten ist die Luft am kältesten, oben am wärmsten.

Temperaturgefälle im Raum – Gegenüberstellung:

NFRAROTHEIZUNG
infra
HERKÖMMLICHE HEIZUNG
klasik

Wärmeübertragung zwischen dem Heizkörper und dem Raum – Gegenüberstellung:

1. HERKÖMMLICHE HEIZUNG

1a)-pohľad-zboku
1a) Seitenansicht
1b)-pohľad-zboku
1b) Seitenansicht

2. INFRAROTHEIZUNG

2a)-infra-panel-na-stene
2a) Infrarotpaneel an der Wand
2b)-infra-panel-na-strope
2b) Infrarotpaneel an der Decke

 

Bei der herkömmlichen Heizung werden die Heizkörper unter dem Fenster platziert. Der Hauptgrund hierfür liegt darin, eine bessere Strömung der warmen Luft vom Heizkörper in Richtung Raum zu erreichen. Gleichzeitig jedoch gelangt ein nicht unwesentlicher Teil der Wärme über die Baukonstruktionen nach außen – hinter dem Heizkörper durch die Umfassungswand und über dem Heizkörper durch die Fenster (siehe Abb. 1a).
Anm.: Es muss darauf hingewiesen werden, dass alle guten Fenster eine „Mikrobelüftung“ im gewissen Maße gewährleisten sollten, um einen minimalen Luftaustausch im Raum zu ermöglichen (dies hängt auch mit der Raumluftfeuchtigkeit, etc. zusammen). Wärmeverluste durch diese Baukonstruktionen kann man also nicht ganz verhindern.  Der größere Teil der erwärmten Luft strömt in den Raum gemäß Abb. 1b). Nachdem die warme Luft ihre Wärme abgegeben hat, sinkt sie abgekühlt zum Boden, wo sie wieder vom Heizkörper erwärmt wird.

Bei der Infrarotheizung kann ein Heizkörper je nach Bedarf überall installiert werden – an die Decke (Abb. 2b) oder an die Wände (Abb. 2a).  Wärmeverluste, die durch die Umhüllungskonstruktionen der Räume verursacht werden, werden somit minimiert. Die Wärmeübertragung zwischen dem Heizkörper und der Umgebung erfolgt auf die Art und Weise, dass  zunächst die sich im Raum befindlichen Gegenstände (auch Menschen) und Baukonstruktionen erwärmt werden, von denen dann nachfolgend die Luft erwärmt wird. Dies bringt weitere Einsparungen und Vorteile gegenüber der herkömmlichen Heizung mit sich.
Anm.: Allgemein gilt es, dass unabhängig davon, welche Heizungsart verwendet wird, besitzt jede Baukonstruktion ihre eigenen Wärmeeigenschaften, die konstante Wärmeverluste determinieren.